Hubschrauber Technik – Ein Fluggerät der ganz besonderen Art!

Der Hubschrauber ist heutzutage eines der kompliziertesten und anspruchsvollsten Fluggeräte. Gegenüber einem Tragflächenflugzeug hat der Hubschrauber etliche Vorteile mehr, die da sind:
Ein Hubschrauber kann vorwärts, rückwärts und seitwärts fliegen, er kann aus dem Stand starten, sich nach dem Fahrstuhlprinzip senkrecht auf und ab bewegen, sowie in der Luft stehen bleiben. Die Nachteile gegenüber dem Flugzeug sind die meisten geringeren Geschwindigkeiten und die eben sehr viel schlechteren Gleiteigenschaften bei Motorausfall. Trotzdem stürzt auch ein Hubschrauber bei Motorausfall nicht sofort wie ein Stein vom Himmel, entgegen der landläufigen Meinung. Durch den Luftzug der beim Sinken durch die Rotorblätter strömt, werden diese noch recht stark in Bewegung gehalten, was immer noch ein gewisses Maß an Auftrieb erzeugt. Trotzdem enden Motorausfälle in großer Höhe meist mit der vollständigen Zerstörung des Fluggerätes beim Aufprall.

Das der Hubschrauber fliegen kann, verdankt er seinen, den Flugzeugtragflächen nachempfundenen Rotorblättern. Diese sind an der Oberfläche stärker gewölbt als an der Unterseite. Dadurch entsteht bei der Drehbewegung des Rotors auf der Oberseite der Blätter eine weitaus stärkere Luftströmung, welche einen Sog verursacht und somit den Hubschrauber über die Antriebswelle nach oben zieht. Durch das verdrehen der Rotorblätter in eine positive bzw. negative Neigung wird der Steig- bzw. Sinkflug eingeleitet.

Der Vorwärts- und Rückwärtsflug entsteht dementsprechend durch das Kippen des gesamten Rotors nach vorne oder nach hinten.
An der Längsachse der Antriebswelle treten dabei sehr starke Kräfte auf, warum also dreht sich der Rotor und nicht der ganze Hubschrauber?
Dafür sorgt der kleiner Heckrotor an der Schwanzflosse des Hubschraubers, der die seitlichen Bewegungen des Gerätes wieder ausgleicht. Der Heckrotor wird vom Piloten über die Fußpedale gesteuert und somit in die gewünschte Richtung gedreht. Dies ist sehr vorteilhaft für sachte Drehungen im ruhigen Schwebeflug.

Mit dem Steuerknüppel beeinflusst der Pilot sämtliche Richtungsänderungen des Hubschrauber, den Vorwärtsflug, den Rückwärtsflug und Flugrichtungen nach rechts und links.
Das Steigen und Senken des Hubschraubers wird mit der dritten Steuereinheit, dem Collective beeinflusst. Das ist ein Hebel, welcher sich in der Regel links neben dem Pilotensitz befindet. Durch ziehen wird der Anstellwinkel der Rotorblätter positiv verändert so das der Helikopter steigt, durch drücken erfahren die Rotorblätter einen negativen Anstellwinkel und der Hubschrauber sinkt. Um einen Hubschrauber wirklich gut steuern zu können, bedarf es perfekter Koordination beider Hände und Füße, die unabhängig voneinander agieren können.
Dennoch kann diese ganze Theorie nur durch einen Rundflug in einem echten Hubschrauber wirklich veranschaulicht werden.

Eine übersichtliche Auflistung von Angeboten verschiedener Anbieter findet man auf http://www.hubschrauberflug.in. Hier finden Sie nicht nur schnell und unkompliziert den günstigsten Anbieter, sondern auch Piloten in Ihrer Nähe.