Daten vom USB-Stick retten – gewusst wie!

USB Sticks sind besonders wenig vor Datenverlusten geschützt, da sie meist das Alltagleben über sich ergehen lassen müssen, wenn sie zum Beispiel in einer Hosentasche herumgetragen werden.

Bei einem physischen Schaden sollte generell ein Experte zur Rettung der Daten beauftragt werden, da ein Laie oftmals die notwendigen Werkzeuge nicht zur Verfügung hat. Auch sollte man sich mit einem USB Stick, auf dem persönliche und wichtige Daten gespeichert sind, an diese Profis wenden, da jeder gescheiterte Versuch der Datenrettung eine endgültige Löschung alles Daten bedeuten kann, was bei sensiblen Daten natürlich schwerwiegend ist. Viele Datenrettungsfirmen bieten im Internet eine kostenlose Überprüfung des beschädigten USB Sticks an. In diesem Falle wird einem nur eine Rechnung gestellt, wenn wirklich eine Datenrettung Erfolg hatte.

Die andere Art des Datenverlustes ist auf die Software zurückzuführen. Daten retten ist hier für gewöhnlich einfacher. Wenn es sich nicht um allzu wichtige Daten handelt, kann man die Datenrettung auch selbst durchführen und sehr viel Geld, das bei einer professionellen Datenrettung verlangt wird, sparen. Für diese Art von Rettung der Daten gibt es im Internet diverse Software, darunter auch viele die kostenfrei vertrieben werden. Dadurch wird die Rettung von zu Hause aus immer einfacher gestaltet.

Jedoch gilt bei allen Verfahren, dass ein gewisses Risiko der endgültigen Datenlöschung besteht. Dieses sollte nicht unterschätzt werden, besonders dann nicht, wenn unbekannt ist, was sich auf einem USB Stick befindet.

Eine Allgemeine Regel gibt es für das Retten von Daten, welche sowohl für USB Sticks als auch für Festplatten gilt. Bemerkt man eine versehentliche Löschung wichtiger Daten, so sollte man sofort mit der Verwendung des Geräts aufhören. Jede weitere Benutzung überschreibt nämlich die gelöschten Daten mehrmals, bis diese selbst von Experten nicht mehr lesbar sind.